Sokrates als Wachhund

  Startseite   die Lebensgeschichte von Sokrates

Sokrates ist kein Wachhund. Alle Menschen waren seine Freunde – bis auf 3.

Der erste, den er nicht leiden konnte, war ein Trachtler in Bayern. Wir standen mit unserem
Campingbus in einer abgelegenen Ecke eines Parkplatzes und waren beim Frühstück. Plötzlich
heulte Sokrates wie ein Wolf. So hatte ich ihn noch nie gehört. Der Grund war: ein Trachtler
wollte im Gebüsch hinter unserem Bus austreten, hatte uns aber nicht gesehen. Sokrates sah
ihn, erschrak wohl über sein Aussehen und heulte los. Der Mann ließ alles sein wie es gerade
war , rannte nur noch weg...



Der zweite hatte eine schwarze Hautfarbe und machte sich Nachts gegen 5 Uhr am Motorrad
unseres Nachbarn zu schaffen. Sokrates musste in den Garten pullern und bemerkte den Mann.
Sofort fing er lautstark an zu bellen, so dass der Neger das Weite suchte. Der Nachbar bedankte
sich mit einem großen Leckerli bei Sokrates.

Der dritte ungebetene Gast machte sich Nachts auf unserer Terrasse zu schaffen. Sokrates
stand hinter der Scheibe der Tür und sah den Mann. Sofort bellte er los. Der Eindringling rannte
in panischer Angst davon, stieß eine Porzellansäule mit einer Blumenschale um , stolperte noch
über einen Zaun, zerbrach diesen vollständig und sprang durch die Hecke davon.



Sokrates war also doch ein Wachhund...


T-Sokrates-12_1.JPG
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