Leckerli nach Gasthausbesuch

  Startseite   die Lebensgeschichte von Sokrates

In den 11 ½ Jahren waren wir viele male in Hotels zum Übernachten und noch öfters in
Gaststätten zum Essen. Sokrates war jedes mal mit und war ganz brav. Er lief unter unseren
Tisch, legte sich hin und rührte sich nicht mehr. Kein Bellen, kein Betteln. Nach dem Essen
aber wurde er unruhig, wollte schnell zum Auto, sprang hinein, drehte sich aber blitzartig um
und saß in der Tür, den Kopf streckte er mir weit entgegen. Was würde wohl Herrchen heute
für ihn mitgebracht haben? Neugierig schaute er auf das kleine Päckchen in der Serviette. Ich
wickelte es aus und – oh was für schöne Leckerli... Er nahm sie schneller als man schauen
konnte. Mal war es ein Stücke Fleisch, mal Fisch, mal Kartoffeln oder Pizzarand... Sokrates nahm alles.



Nur vergessen durfte ich ihn nicht. Oh weh, wenn ich nichts hatte, ein trauriger Blick und er
kroch auf seinen Platz. Aber das kam sehr sehr selten vor.



Für diese Leckerli bedankte er sich mit Geduld beim nächsten Besuch einer Gaststätte. Ich hatte
in keinem Lokal oder Hotel mit ihm ein Problem. Er war brav, machte nichts kaputt und bellte vor
allem nicht, auch wenn auf den Gängen andere Hotelgäste entlang gingen..

Manchmal kam es vor, dass Sokrates bei einem Gartenlokal im Vorbeigehen unter den nächsten
freien Tisch lief und sich hinlegte. Er dachte wohl, Herrchen nimmt hier gleich Platz. Manchmal war
es dann auch so.. Aber wir hatten oft unser Proviant im Rucksack und machten an einem Bach Picknick...


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